1723
Ausgang gemacht habe. Nachdem diese Erklärung mit einerRuhe gegeben war, welche sich Glauben erzwang, bestelltedie Gräfin ihren Wagen und fnhr mit Giacomo zu ihremSohn, um mit ihm sich zu berathen.
Harley hatte sich kaum von der ersten Erschütterung,in welche ihn diese Kunde versetzte, erholt, als Randal Leslieangcknndigt wurde.
„Ah," sagte Lady Lansmere, „Mr. LeSlie weiß viel-leicht etwas. Er brachte ihr gestern einen Brief von ihremVäter. Ich bitte, laß ihn eintreten."
Der österreichische Fürst näherte sich Harley.
„Ich will im nächsten Zimmer warten," flüsterte er.„Ihr braucht mich vielleicht, wenn Grund zu dem Argwohnvorhanden ist, daß Peschiera bei dieser Geschichte die Handim Spiel habe."
Lady Lansmere nahm das Zartgefühl des Fürsten sehrgut ans und bemerkte mit einem Blick ans Leonard:
„Vielleicht könntet auch Ihr »ns Beihilfe leisten, Sir,wenn Ihr Euch mit dem Fürsten zurückziehen wolltet. Mög-lich, daß Mr. Leslie nicht geneigt ist, von dieser Angelegen-heit vor Jemand Anderes zu sprechen, als vor Harleyund mir."
„Ganz richtig, gnädige Frau; aber nehmt Euch vorMr. Leslie in Acht."
Während sich die eine Zimmerthür hinter dem Fürstenund Leonard schloß, trat Randal anscheinend in großer Auf-regung zu der anderen herein.
„Ich bin eben in Eurem Hanse gewesen, Lady Lans-