Druckschrift 
12/17 (1853)
Entstehung
Seite
1708
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1708

ein Landgentleman Wohl begreifen und dafür Sympathie ge-winnen konnte. Er versprach, über die Sache Erkundigungeneinzuziehe» und zu sehen, ob sich mit dem alten Thornhillnicht sprechen lasse.

Randal rückte nun damit heraus, daß Thornhill beab-sichtige, einen großen Theil der alten Lesliesschen Besitzungendurch Levy verkaufe» zu lassen; auch könne er, Randal, sieum einen billigeren Preis erwerben, als natürlich verlangtwerden würde, wenn Thornhill wisse, daß sein Nachbar, derSquire, in den Kauf stehe.

Es wird daher besser seyn, weder Levy noch Thorn-hill etwas davon wissen zu lassen."

Richtig," versetzte der Squire.Kein Grundeigen-thümer verkauft gern an einen anderen im nämlichen Shire,der so begütert ist, wie er selbst; es zerstört das Gleich-gewicht des Einflusses. Sorgt also selbst für die Sache,und wenn ich Euch zu dem Kauf behülflich seyn kann(aber erst wenn der Bursche verheirathet ist, denn vorher habeich für nichts einen Sinn) gut, so soll es geschehen."

Randal begab sich jetzt nach Egertons Wohnung. DerStaatsmann befand sich in seinem Sprechzimmer, ging mitseinem Hausmeister Rechnungen durch und ertheilte kurzeBefehle, die Herabsetzung seines Haushalts zu dem einesgewöhnlichen Privatgentleman betreffend.

Wenn ich nicht wieder gewählt werde, so geh' ich viel-leicht auf Reisen," sagte Egerton, der sich gegen seinenDienstmann herabließ, einen Grund für seine Sparsamkeitanzugeben,und glückt es mir mit meiner Bewerbung,