bin im Begriff, mein Testament abznändern — (er schlucktedabei, als wolle er an einem Brocken im Hals ersticken). „Diesist der Entwurf, den mir die Advokaten auSarbeiten sollen."
„Ich bitte — ich bitte Sir, sprecht nicht mit mirvon solchen Dingen. Es bricht mir das Herz bei dem Ge-danken — nur an die Möglichkeit —
„Meines Todes? Ha, ha! Unsinn! Mein eigenerSohn hat ja schon nach den Versicherungstabellen das Da-tum berechnet. Ha, ha, ha! Ein sehr fashionablerSohn— meint Ihr nicht? Ha, ha!"
„Der arme Frank! Laßt es ihn nicht entgelten, daßer in einem unglücklichen Augenblick dem richtigen Gefühluntreu wurde. Wenn es so weit kömmt, daß er diese aus-ländische Dame heirathet, und er selbst Vater ist, so wirder —"
„Selbst Vater?" brach der Squire los, „Vater voneinem Schwarm gelbsüchtiger Papistischer Kröten! Keineausländischen Frösche sollen um mein Grab im HazeldeanerKirchhof herum Hüpfen. Nein, nein. Aber Ihr brauchtmich nicht so vorwurfsvoll anzublicken. Es ist nicht meineAbsicht, Frank zu enterben."
„Natürlich nicht," sagte Randel mit einem bittern Auf-Werfen der Lippe, das in rebellischem Widerspruch mitdem erfreuten Lächeln stand, welches er zu heucheln sichmühte.
„Nein — er soll lebenslänglich die Interessen aus demgrößeren Theil des Eigenthums beziehen; aber wenn er eineAusländerin heirathet, so sollen ihre Kinder nicht erben --