Druckschrift 
12/17 (1853)
Entstehung
Seite
1695
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siel ihm plötzlich Harleh ein, und er sagte, als Randal dieBriese in Empfang nahm:

So dies wird uns Zeit verschaffen. Ich willjetzt Lord L'Estrange zu mir bitten und mit ihm Rücksprachenehmen."

Mein edler Freund," versetzte Randal in traurigemTone,darf ich Euch bitten, mit Lord L'Estrange nicht zuverkehren, bis ich wenigstens die Wünsche meines HerzensEurer Tochter vorgetragen habe ich möchte sagen, bissie nicht mehr unter dem Dach seines Vaters ist?"

Und warum?"

Weil ich denke, daß Ihr es ernstlich meint, wenn Ihrmich würdigt, mich zu Eurem Schwiegersohn anzunehmen,und weil ich überzeugt bin, daß Lord L'Estrange Eure Ent-scheidung zu meinen Gunsten nur mit Widerwillen anhörenwird. Hab'ich nicht Recht?"

Riccabocca gab keine Antwort.

Und obgleich seine Einwendungen kein Gewicht habenwerden bei einem Mann von Eurem Geist und EurerEhrenhaftigkeit, so könnten sie doch mehr Einfluß haben aufden jugendlichen Geist Eurer Tochter. Ich bitte Euch, zubedenken, daß sie den Kunstgriffen Peschiera's nur um sozugänglicher sehn wird, je mehr sie den Verhetzungen gegenmich Gehör schenkt. Ich beschwöre Euch deshalb, sprechtnicht mit Lord L'Estrange, bis Violante meine Hand ange-nommen hat oder sich wenigstens wieder unter Eurer Obhutbefindet. Wollt Ihr dies nicht, so nehmt lieber Eure BriefeWieder zurück; denn sie können dann doch nicht nützen."