Druckschrift 
12/17 (1853)
Entstehung
Seite
1692
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und ihrer Abreise von England den Verdacht, welcher Pes-chiera treffen und zu seiner Festhaltnng Anlaß geben könnte,ableiten mußte, so erschien es als nöthig, irgend einenGrund für ihre freiwillige Entfernung aus Lord Lansmere'SHaus wenigstens annehmbar zu machen. Noch dringlicherwurde es, daß Randal sich vollkommen sicher stellte gegenalle Mnthmaßungen, als hätte er den Anschlägen desGrafen Vorschub geleistet, selbst wenn der wirkliche Voll-bringer derselben entdeckt oder beargwöhnt werden sollte.Zu diesem Ende eilte Randal nach Norwood und erhieltZutritt zu Riccabocca. In scheinbarer Aufregung und Un-ruhe theilte er dem Flüchtling mit, er habe Grund zu derVermuthung, daß es Peschiera gelungen sey, sich im Geheimmit Violante zu besprechen, uud er fürchte, daß der Grafeinen nicht ungünstigen Eindruck auf sic gemacht habe. Erfuhr dann fort, die Eifersucht eines Liebhabers zu heucheln,und bat Riecabocca um die Ermächtigung, ohne WeiteresViolante seinen Antrag machen und ihre Einwilligung zuschleunigster Vollziehung ihres Ehcbnndes nachsuchen zudürfen.

Der arme Vater gerieth ganz außer sich ob dieserKunde, und seine fast abergläubische Furcht vor seinemschönen Feind in Verbindung mit seinem Wahne, daß dasganze weibliche Geschlecht gleich empfänglich sey für denZauber einer gewinnenden Außenseite, bewog ihn, nicht nuran die Gefahren, welche ihm Randal vormalte, unbedingtzu glauben, sondern sie sogar noch zu übertreiben. Der Ge-danke einer Verbindung seiner Tochter mit Randal, welcher