Druckschrift 
12/17 (1853)
Entstehung
Seite
1691
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die Stirne seiner Zuhvrerin sich verdunkelte und ihr Augeblitzte, erkannte er, daß er ihrer Beihülfe sicher war. Mo-kante ! Hatte nicht Leonard diesen Namen genannt undmit welchem Lobe? Waren nicht seine Knabenjahre unterihre» Augen hingegangen? Wer anders, als Violante,konnte ihre Nebenbuhlerin seyn? Bcatrice's abgebrocheneAusrufungen nach einer kurzen Panse enthüllten Nandal denVortheil, welchen er gewonnen hatte. Und nun fuhr er fort,einerseits ihre Eifersucht zur Rachgier zu steigern, anderer-seits ihrer Liebe mit den Versicherungen zu schmeicheln, daßLeonard, wenn einmal Violante von England entfernt unddie Gattin des Grafen di Peschiera setz, unmöglich gegenihre eigenen Reize gefühllos bleiben könne; er selbst, Randal,wolle es dann über sich nehmen, sie ehrenhaft von ihrer Ver-pflichtung gegen Frank Hazeldean zu befreien und von ihremBruder die Abtragung der Geldschuld zu erwirken, welchezuerst ihre Hand an diesen vertrauensvollen Freier gefesselthatte. Und so bearbeitete er die Marchesa, bis sie ihmnicht nur versprach, sich ganz von seinem Rathe leiten zulassen, sondern sogar selbst ungestüm in ihn drang, seinePlane zur Reife zu bringen und die Stunde ihrer Rache zubeschleunigen.

Skandal ging dann einige Minuten langsam und nach-denkend durch die Straßen, da er jetzt die nächsten Maschenseines ausgesucht feinen Gewebes in Erwägung nahm. Undnunmehr entwarf seine Schlauheit ihr glänzendstes Meister-werk.

Da inan für die Frist zwischen Violante's Verschwinden