Druckschrift 
12/17 (1853)
Entstehung
Seite
1662
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leitete, Anderen zu dienen, sondern weil der xraml seixneuvdies sich selbst und seiner Stellung schndlig zu seyn glaubte,hatte Audley Egerton nur eine klägliche Entschnlvigung fürdie großherrenartige Verschleuderung des ihm szngefallenenReichthnms. Die krankhafte Affekiion seines Herzens warzu einem organischen Leiden geworden. Er hätte allerdingsdabei noch viele Jahre leben und endlich im Lauf der Naturan einer anderen Krankheit sterben können! aber der Ver-lauf seines Nebels wurde durch jede Aufregung beschleunigt,und er konnte plötzlich hingerafft werden jeden Tagin der besten Blüte und anscheinend in der Vollkraft seinesLebens, Und der einzige Arzt, welchem er anvertrante, waser vor der Welt geheim zu halten wünschte (denn ehr-geizige Männer möchten gerne für unsterblich gelten) hatteihm unverhohlen erklärt, es sey unwahrscheinlich, daß er indem aufreibenden Treiben des politischen Lebens es auch nurzu einem mittleren Alter bringen werde. Da nun Egertonauf keinen Sohn Rücksicht zu nehmen hatte und seine näch-sten Verwandten reich waren, so gab er der ihm eigenthüm-lichen Verachtung des Geldes seinen Spielraum und ließsich in nichts ein, wenn er nicht wußte, daß bei seinemBankier ein Vorrath zur Verfügung lag, der des freigebigenUnterhausmitgliedes würdig war. Alles klebrige blieb seinemVerwalter und Levy anheimgegeben. Levy wurde schnellreich-sehr, sehr reich und auch der Verwalter kam nichtzu kurz.

Der Wucherer war entschlossen, seine Gewalt über denherrischen großen Mann nicht aufzugeben. Er wußte um