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12/17 (1853)
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1604
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1604

auf die Einrede ihrer stolzeren Natur zu achten oder die Ge-bühr dessen, was ihm gut und weise dünkte, zu beanstanden.

Obschon Audley in dieser trügerischen Angelegenheitdes Lebens der Stimme der Klugheit kein Gehör schenkte,bewahrte er doch in untergeordneteren Einzelheiten die ge-wohnte Vorsicht. Dies war in der That ein charakteristischerZug in seiner ganzen Laufbahn Rücksichtslosigkeit in gro-ßen Dingen und Besonnenheit in kleinen. Lady Jane Hortonsollte nichts von seinem Geheimniß erfahren und noch weni-ger Lady Lansmere. Der Ersteren stellte er einfach vor,daß Nora nicht länger unter ihrem Dach gegen Harleyshartnäckige Verfolgung sicher und es daher am besten sey,wenn man ihm die Bewegungen des Mädchens ganz ausden Augen rücke; Nora solle sich deshalb für eine Weile inaller Stille zu einer Verwandten begeben.

Mit Lady Jane's Zustimmung zog daher Nora zuerstzu einer entfernten Verwandten ihrer Mutter und später inein Haus, in welchem Egerton unter dem Namen Mrs.Bertram die ihm eben angetraute Braut eiuführte. Ersuchte Alles so einzurichteu, daß einer allzufrühen Ent-deckung der Hcirath möglichst vorgebengt war. Aber amHochzeitmorgeu fügte sich's, daß einer der von ihm erwähl-ten Zeugen (sein eigener vertrauter Diener) von einemSchlaganfall betroffen wurde. Da Egerton in der Eile nichtwußte, wo er einen paffenden Stellvertreter hernehmensollte, fiel ihm sejn Sachwalter und fashionablsr GeldborgerLevy ein, mit dem er damals auf so vertrautem Fuße stand,wie es in der Regel bei den seinen jungen Gentlemen einem