Druckschrift 
12/17 (1853)
Entstehung
Seite
1585
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der Freiheit, für das Sorgen und Fürchten der Armuth, fürdas kalte Mitleid der Welt, die wir Beide achten und ver-achten. Und alles Dies, ja noch mehr, muß die Felge desSchrittes seyn, den Ihr unüberlegt thut die Folge einerunklugen Heirath."

Audley Egerton," entgegnete Beatrice, ihr dunklesfeuchtes Nuge erhebend,Ihr gebt zu, daß wahre Liebe füreine unkluge Heirath Ersatz biete. Ihr sprecht, als ob Ihreine solche Liebe gekannt hättet. Ihr? Kann es möglichseyn?"

Wahre Liebe ich glaubte sie einmal zu kennen.Wenn ich aber jetzt mit Gewissensbissen darauf zurückblicke,möchte ich es bezweifeln, trüge ich nicht den Fluch, welchennur wahre Liebe, nachdem sie verloren ist, für alle Zeiten zu-rückzulaffen vermag."

Und der wäre?"

Eine Leere hier," antwortete Egerton an seine Brustschlagend.Verödung h Adieu!"

Er erhob sich und verließ das Zimmer.

Liegt es darin," murmelte Egerton vor sich hin, als erdurch die Straßen seinen Weg verfolgteliegt der Grundvielleicht in der Nähe des Todes, wenn alle die ersten schö-nen Gefühle der Jugend so gcheiinnißvoll uns wieder vor dieSeele treten? Ich habe gehört oder gelesen, daß vor Zeitenin einem Lande Kinder vor der Bahre hergingen und Blu-men streuten."

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Bnlwer, meine Novelle.