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mm empfiengt, deren Geist und Gedankentiefe das arme,kahle Geplauder der Salone dem gewöhnlichen Tändler über-läßt — Ihr könnt mir unmöglich in's Gesicht sehen undsagen, daß es eine der Liebe ähnliche Leidenschaft sey, dieIhr für meinen Neffen empfindet. Und was die Stellungbetrifft, so fühle ich mich verpflichtet, Euch zu erklären, daßdiese wegfällt, sobald er Euch heirathet — ja, es dürftesogar seinem Erbe Gefahr drohen. Jedenfalls werdet Ihrnie vor seinen Eltern erscheinen dürfen, und Ihr habt wohlArmuth, keineswegs aber Freiheit in Aussicht. Der Anblickeines leeren, unzufriedenen Gesichtes in dem Sessel Euch ge-geuirber wird schlimmer seyn als die Einsamkeit, und in derdankbaren Zuneigung, von der Ihr sprecht," fügte derMann der Welt bei, „kann ich nichts sehen als ein höflichesSynonym für ruhige Gleichgültigkeit."
„Mr. Egerton," versetzte Bcatrice, „die Leute sagen,Ihr sehet ein Mann von Erz. Habt Ihr je den Mangeleiner Heimath gefühlt?"
„Ich will Euch offen antworten," cntgegnete derStaatsmann. „Wenn ich ihn nicht gefühlt hätte, glaubtIhr, es wäre mir möglich gewesen und würde mir bis air'sEnde möglich seyn, die freudenlose Plackerei des öffentlichenLebens Hinzuschleppen? Mag man auch meine Natur ehernnennen, sie wäre längst'hingeschmolzcn, wie Wachs im Feuer,wenn ich mich müßig hingesetzt hätte, um von einer Hei-math zu träumen!"
„Aber wir Frauen," erwiederte Beatrice mit Pathos,„haben kein öffentliches Leben, und wir sitzen müßig hin,