Druckschrift 
12/17 (1853)
Entstehung
Seite
1576
Einzelbild herunterladen
 

1576

dean." (Zu dem Squire.)Mein theurer Freund, laßt Euchdie Sache nicht zu sehr zu Herzen gehen. Im Grunde istes nur, was bei gleichen Verhältnissen unter zehn jungenMännern neun ebenfalls thun würden. Und es ist am besten,daß Ihr Kenntniß davon habt, da Ihr dadurch in die Lagekommt, Frank vor weiterem Verderben zu bewahren und viel-leicht diese Heirath zu verhindern."

Wir wollen sehen," rief der Squire hastig.Kommtjetzt, Mr. Levy."

Mr. Hazeldean entfernte sich mit Levy nicht Armin Arm, sondern Seite an Seite. Randal ging Egertons'Wohnung zu.

Es ist mir lieb, daß ich Euch sehe, Leslie," sagte derErminister.Wie verhält sich's mit dem, was ich gehörthabe? Mein Neffe, Frank Hazeldean, will Madame diNegra heirathen ohne die Einwilligung seines Vaters?Wie konntetJhr eine so ungereimte Idee bei ihm aufkommenlassen? Und warum habt Ihr mir nie etwas davon gesagt?"

Randal.Mein theurer Mr. Egerton, ich habeerst heute von Franks ernstlichem Antrag Kunde erhalten.Ich bin bereits bei ihm gewesen und habe ihm Vorstellun-gen gemacht, aber vergeblich. Allerdings wußte ich längst,daß Euer Neffe unter die Verehrer der Marchesa gehörte;aber es fiel mir nicht im Traum ein, daß er ernsthafte Ab-sichten hegen könnte."

Egerton.Ich muß Euch glauben, Randal. Jn-deß will ich selbst Madame di Negra einen Besuch machen,obschonich weder das Recht noch die Gewalt habe, ihr etwas