Und der Squire packte sein Taschenbuch aus. Audleyschob es sanft bei Seite.
„Nicht doch, sagte er, „für mich selbst habe ich genug;aber da Du so liebevoll mich ausgesucht und mit mir gespro-chen hast, so möchte ich Dich um eine einzige Gunst bitten.Sollte mich der Tod ereilen, eh' ich den Verwandten meinerFrau, Nandal Leslie, nach meinem Wunsche habe versorgenkönnen, willst Du Dich seiner annehmen, soweit dies ohneBeeinträchtigung Anderer — namentlich Deines Sohnes —geschehen kann?"
„Meines Sohnes? für den ist schon gesorgt. Er hatdas Caflnogut; möge er darauf gedeihen. Du hast hiergerade den Punkt berührt, der mich hieher brachte. DieserJunge, der Randal Leslie, scheint mir ein sehr lobenswertherBursche zu sehn und hat Hazeldeanblut in seinen Adern. Duhast Dich seiner angenommen, weil er ein Verwandter Dei-ner verstorbene» Frau ist; warum sollte ich nicht ein Gleichesthun, da seine Großmutter eine Hazeldean war? Ich wollteDich fragen, was Du eigentlich mit ihm im Sinne hast,denn wenn Du nicht Willens bist, ihn zu versorgen, so halteich's für meine Pflicht, es zu thun. Dein Wunsch kömmtalso ganz zu rechter Zeit, — da ich Willens bin, mein Testa-ment abzuändern. Ich kann ihm neben einem schönen Legatdie Erbfolge sichern. Du mußt natürlich wissen, ob er einguter Junge ist, und so mache ich Dir gern diese Freude,Audley."
„Aber nicht auf Kosten Deines Sohnes. Und halt,William — was diesen thörichten Handel mit der Madame