Druckschrift 
12/17 (1853)
Entstehung
Seite
1457
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Hand meiner Schwester an einen Mann zu vergeben, densie nicht liebte blos weil er dem Stange nach ihres Glei-chen war. Ich werde nicht zum zweitenmal in diesen Fehlerverfallen, um so weniger, da ich nicht mehr auf Beatrice'sGehorsam rechnen dürfte, wenn ich ihr Zwang auflegenwollte. Heirathet sie jetzt, so wird cs aus Liebe geschehen,und wenn sic Euch, wie ich nicht zweifle, ihre Hand reicht,so geht auch das Herz mit. In dieser Voraussetzung nunkann ich kein Bedenken tragen, dieses Darlehen anzunehmen ein Darlehen von einem Schwager ein Darlehen anmich, mit dem ihr Vermögen nicht belastet werden soll. Dies,Sir," (und er wandte sich mit großartiger Miene an Levy)werdet Ihr nach meinem Wunsche einzurichten die Gütehaben. Sollte sie Eure Bewerbung zurückweisen, Mr. Hazcl-dean, so kann ich wiederhole es von dem Darlehenkeine Rede sehn. Entschuldigt mich, wenn ich Euch ver-lasse. Ich wünsche, daß die Sache in einer oder der andernWeise zur schnellen Entscheidung'-komme."

Der Graf verbeugte sich mit großer Stattlichkcit undverließ das Zimmer. Man hörte seinen Tritt, als er dieTreppe Hinaufstieg.

Wenn der Grafdie Schulden seiner Schwester bezahlt,"sagte Levy im Tone des blosen Geschäftsmannes,und dasVermögen der Lady nur mit den Eurigen belastet ist, somacht Ihr in den Augen der Welt keine so üble Partie, undEuer Vater sollte sie auch von diesem Gesichtspunkt ausbetrachten. Glaubt mir, wir bringen es noch so weit, daßMr. Hazeldean mit Freuden seine Einwilligung gibt."

Dulwer, meine Novelle. 92