Druckschrift 
12/17 (1853)
Entstehung
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1439
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schätzte und mit verschwenderischer Hand ausstreute. Wasübrigens Franks Methode betraf, sich des ärmlichen Trosseszu entledigen. was blieb zurück, um davon Kunde zugeben, wenn er fort war? Schlechte Kupferstiche zu Aus-stattung einer Junggesellenwohnung, eine Sammlung vonStöcken und Weichselrohren, ein halb Dutzend schlecht ge-schriebene französische Briefe von einer Figurantin, einigelangbeinige Pferde, die zu nichts taugten, als um in einemNennen die hintersten zu bleiben, das verdammte Wettenbuch,und «io transit xlorin mundi ein Habicht Levy's fährtauf den Schwingen eines I 0 V herunter und der Taubebleibt kein Federchen mehr!

Und doch besaß Frank einen edlen Kern ein gutesHerz und strenge Ehrenhaftigkeit. Obschon er als Thorerscheinen mußte, lag ein gesunder, gediegener Sinn ineinem verborgenen Winkel seines Gehirns, wenn man ihmnur beikommen konnte. Er brauchte weiter nichts, um sichvom Untergang zu retten, als Etwas zu thuu, was er nochnie gethan hatte nämlich einznhalten und zu denken.Aber freilich ist das Geschäft des Denkens für Leute, dienicht daran gewöhnt sind, keine so leichte Aufgabe, als Leute,welche diese Kunst verstehen, sich verstellen.

Nein, es ist unerträglich!" rief Frank plötzlich, in-dem er von seinem Sitze aufsprang.Diese Frau will mirnicht aus dem Kopf hinaus. Ich sollte nur selbst zu demAlten gehen; aber wenn er in Leidenschaft geräth und seineZustimmung verweigert wie bin ich dann daran? Undich fürchte, er wird nicht Ja sagen. Wenn ich nur ausfindig