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rühmte, und ob auch wirklich seinem Worte so gut zu trauenwar, wie seiner Handschrift. Er suchte junge Männer auf,welchen er in dergleichen Dingen ein besseres Urtheil zutraute,als dem Spendquick und Borrowell, — Jünglinge, welcheinsoweit dem fröhlichen Monarchen glichen, daß sie„Die Weisheit zwar in jedem Wort,
Doch niemals in der That"
an den Tag legten. Dergleichen Personen beherbergt Londonin Menge — außerordentlich kluge Leute, nur da nicht, wosich's um ihre eigenen Angelegenheiten handelt. Niemandkennt die Welt besser und weiß die Charaktere richtiger zuwürdigen, als ein halb zum Bettler gewordener rouö. Vonallen diesen erhielt der Baron Levy so ziemlich das nämlicheZeugniß. Man machte sich lustig über seine Bemühungen,als Dandy zu erscheinen, achtete ihn aber als einen sehr zu-verlässigen Geschäftsmann und hatte ihn sogar gern als einefreundliche und leichtzugängliche Spielart aus der Sippedes Str Epikur Mammon, die sich, wie man meinte, oft tueiner recht schönen, liberalen Weise benahm. „Mit einemWorte," sagte einer der um ihr Gutachten Befragten, „erist der beste Kerl von der Welt — als Geldausborger! Ihrkönnt Euch stets auf sein Versprechen verlassen, und tm All-gemeinen ist er sehr schonend und nachsichtig gegen unsLeute von der guten Gesellschaft, vielleicht aus demselbenGrunde, aus welchem es'unsere Schneider sind. Wollte eruns ins Gefängniß schicken, so würde es seine Kundschaft be-einträchtigen. Seine Schwäche besteht darin, daß er denGentleman spielen will, und ich glaube, so sehr er auch das