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„Ich verderbe Euch kläglich Euren Morgen; aber icherwarte einen Besuch, den ich herbeibescheiden ließ, noch eh'Ihr auf wäret. Er wird um zwölf Uhr hier eintreffen.Mit Eurer Erlaubniß will ich morgen an Eurem Diner theil-nehmen, und JhrhabtwohldieGüte, auch ihndazu einzuladen."
„Zuverläßig. Und wer ist Dein Freund? Ich kannmir's denken — der junge Schriftsteller?".
„Leonard Fairfield!" rief Violante, die ihren kurzenUnmuth bereits überwunden hatte oder sich vielleicht desselbenschämte.
„Fairfield?" wiederholte Lady Lansmere. „Ich meine.Du habest gesagt, sein Name sey Oran."
„Er hat diesen Namen angenommen. Er ist der Sohnvon Mark Fairfield, welcher eine Avenel heirathete. HabtIhr keine Familienähnlichkeit an ihm wahrgenommen —keine mit jenen Augen, Mutter?" sagte Harley, indemer seine Stimme zu einem Flüstern dämpfte.
„Nein," entgegnete die Gräfin stotternd.
„Als Harley bemerkte, daß Violante sich mit Helenüber Leonard unterhielt und keine von beiden auf ihnachtete, fuhr er in demselben leisen Tone fort:
„Und seine Mutter — Nora's Schwester — schrackzurück bei dem Gedanken, mich zu sehen. Dies ist der Grund,warum ich Euch von dem Besuche bei ihr abhielt. Siehat gegen den jungen Mann nichts über den Grund ver-lauten lassen, warum sie mir aus dem Wege ging, und auchich habe ihm noch keine Aufklärung darüber gegeben. Viel-leicht unterlasse ich es für immer."