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„Ich bitte um Verzeihung wegen meines Eindringens,Miß Digby; aber mein Sohn hat es mir überlassen, LordLansmere auf das Anerbieten vorzubereiten, mit dessen An-nahme ihr meinen Sohn beehrt habt. Ich habe mit demLord noch nicht Rücksprache genommen, und es können nochTage vergehen, eh sich eine paffende Gelegenheit dazu findet.Jndeß bin ich überzeugt, Euer eigenes Schicklichkeitsgefnhlwird darüber mit mir einverstanden sehn, daß man es demVater des Lord L'Estrange schuldig ist, gegen Fremde voneiner so wichtigen Angelegenheit in seiner Familie nichtsverlauten zu lassen, bevor seine Zustimmung erfolgt ist."
Die Gräfin ließ auf diese Anrede ein tiefes Schweigenfolgen, und die arme Helen, welche sah, daß auf die kalteAnsprache eine Antwort erwartet wurde, stammelte in kaumvernehmlichen Lauten —
„Zuverlässig, Madame; ich träumte nie von —"
„Das ist recht, meine Liebe," fiel ihr die Gräfin insWort und erhob sich Plötzlich, als seh ihr ein Stein vomHerzen genommen. „Ich zweifelte nicht daran, daß Ihrhöher steht, als die gewöhnlichen Mädchen Eures Alters,welche in dergleichen Dingen keinen Augenblick schweigenkönnen. Ihr werdet daher auch vorläufig gegen die Freunde,mit welchen Ihr in brieflichem Verkehr steht, nichts vondem erwähnen, was zwischen Harley und Euch vorgefallen ist."
„Ich stehe mit Niemand in Briefwechsel — habe keineFreunde, Ladh Lansmere," versetzte Helen in schmerzlichemTone, und es kostete sie Mühe, ihre Thräncn zurnckzuhalte».„Es freut mich dies zu hören, meine Liebe; es sollte bei