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12/17 (1853)
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1328
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Weil Ihr eines Freundes bedürft. Ihr habt keinen."

Seltsamer Schmeichler!" versetzte Beatrice mit einemLächeln, in dem aber viel Wehmuth lag. Sie blickte auf,und ihr Auge begegnete dem von Randal.

Pah!" sagte Harley,Ihr seyd zu klug, um zu glau-ben, daß Ihr dort Freundschaft einflößen konntet. Ah,meint Ihr, ich habe, während ich mich mit Euch unterhielt,nicht wahrgenommen, wie sich der wachsame Blick des Mr.Randal Leslie keinen Moment von uns verwandte? Ichweiß nicht, welches Band möglicherweise zwischen euch Bei-den bestehen mag, werde es aber bald erkunden."

In der That, Ihr sprecht wie Einer aus dem altenRathe von Venedig, und Ihr setzt mir so scharf zu, daß ichmich vor Euch fürchten muß," sagte Beatrice und suchte denernsteren Eindruck, den Harley auf sie gemacht hatte, da-durch zu verwischen, daß sie zum Theil die Miene derCoquet-terie, zum Theil die des leichten Sinnes erkünstelte.

Und ich sage Euch jetzt schon," entgegnete L'Estrangemit Ruhe,daß ich Euch nicht mehr fürchte."

Er verbeugte sich und machte einen Gang durch dieGruppen, um Audlep anfzusuchen, der in einer Ecke saßund sich flüsternd mit einigen politischen Freunden unterhielt.Eh' Harley den Minister erreichte, traf er auf Randal undden jungen Hazeldean.

Er verbeugte sich gegen den ersteren und bot letzteremdie Hand hin. Randal fühlte diese Unterscheidung, undsein finsterer, bitterer Stolz gerieth in Wallung einGefühl des Haffes gegen Harley durchzuckte sein Inneres.