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12/17 (1853)
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Randal Leslie behaupten. Eine geheime Ahnung sagte ihm,daß dieser Besuch seinen schließlichen Entwürfen inBeziehungauf Riccaboccä und Violante, wie sie sich nun auch gestaltenmochten, Abtrag thun dürften. Doch er war nicht derMann, der sich durch den Hinblick auf einen Kampf geisti-ger Kräfte einschüchtern ließ, sondern vertraute im Gegen-theil zu sehr auf die Macht seiner Verschlagenheit, um nichtjede Gelegenheit, sie in Handlung zu setzen, mit Freudenauszugreifen. Er konnte sich nicht denken, daß der trägeHarlep es mit seiner rastlosen Thätigkeit und seiner starrenAusdauer erfolgreich aufzunehmen im Stande sey. Gleich-wohl wandelte ihn schon nach einigen Augenblicken eineFurcht an. Kein Mann seiner Zeit konnte einen glänzen-deren Eindruck machen, als Lord L'Estrange, wenn er eswollte. Ohne viel Anspruch auf jene persönliche Schönheitmachen zu können, welche auf den ersten Blick hinreißt, wardoch in seinem Aeußeren noch der ganze Zauber und in sei-nem Wesen die Anmuth zurückgeblieben, wodurch der Jüng-ling zum gehätschelten Liebling der Gesellschaft wurde.Madame di Negra hatte nur einen kleinen Kreis um sichversammelt, der übrigens aus der eilte der großen Welt be-stand. Man vermißte zwar darin jene ekeln und zurück-haltenden äamvs du elnrteau, welche von den zwangloserenund leichtfertigeren Angeberinnen des Tons als pruüo>ilächerlich gemacht werden; gleichwohl sah man hier Damenvon eben so makellosem Ruf als hoher Abkunft tändelndeCoquetten vielleicht, weiter nicht, aber doch mit einem Wort,bezaubernde Geschöpfe" die fröhlichen Schmetterlinge,