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Alter, obschon ich das Alter der Menschen nie nach demKirchenregister bemeffe und deshalb diesen sogenannten jungenMann für einen Zeitgenossen meines Urgroßvaters ansprechenmöchte — ich meine Mr. Randal Leslie. Gefällt er Euch?"
„Ob er mir gefällt?" versetzte Violante langsam, alswolle sie vorher diese Frage an sich selbst richten. „Nnn
— ja."
„Wirklich?" entgegnete Harley im kurzen und trockenenTone deS Unwillens.
„Mein lieber Bater scheint seine Besuche gern zu sehen,und so muß er mir wohl gefallen."
„Hum. Er versichert wohl, daß Ihr ihm auch gefallt?"
Violante lachte arglos. Sie hatte fast Lust, zu er-wiedern, ob dies Harley so sonderbar vorkomme; aber dieAchtung vor dem Freunde ihres Vaters hielt ihre Zunge imZaum, da die Worte als muthwillig hätten erscheinen können.
„Er soll sehr gescheitst seyn," nahm Harley wieder auf.
„Dies ist er sicherlich."
„Und auch ziemlich schön. Aber Leonards Gesicht ge-fällt mir doch besser."
„Besser — dies ist nicht das rechte Wort. LeonardsGesicht ist das eines Menschen, der so oft in den Himmelgeschaut hat, und in dem von Mr. LeSlic — oh, da ist nir-gends ein Wiederstrahl von Sonne oder Sternenlicht."
„Meine theure Violante!" rief Harley hocherfreut unddrückte ihr die Hand.
Das Blut strömte dem Mädchen nach Wangen undStirne, und ihre Hand zitterte in der seinigen. Nber Harley's