Druckschrift 
12/17 (1853)
Entstehung
Seite
1250
Einzelbild herunterladen
 

12S0

bestand darauf, daß ich einen großen Theil meiner Zeit derMechanik widme. Freilich erschien mir das Studium, dasmir einst so viel Vergnügen machte, jetzt langweilig; aberich ging wohlgemuth daran, und der Erfolg davon ist, daßich meinen ursprünglichen Gedanken so weit verbessern konnte,um für meinen Vorschlag de» Beifall unserer gediegen-sten Techniker zu gewinnen, welche mir die Versicherunggaben, der Verkauf des Patents werde mir eine Summeeinbringeu, die ich Euch zu nennen mich schäme, weil sic mirin gar keinem Verhältnis; zu stehen scheint zu dem Wertheiner so einfachen Erfindung. Aber auch jetzt habe ich mirschon hinreichende Mittel erworben, um zwei Träume meinesHerzens erfüllen zu können nämlich das Häuschen, woich Euch und Helen Miß Digby wollte ich sagendas letztem»! gesehen, zu meiner Heimath zu machen und indieselbe die Beschützerin meiner Jugend einzuladen."

Eure Mutter wo ist sie? Laßt mich sie sehen."

Leonard eilte hinaus, um die Wittwe herbeizurufen,mußte aber zu seinem Aerger und Erstaunen erfahren, daßsie kurz vor L'Estrange's Ankunft das Haus verlassen hatte.

Verlegen kam er zurück, weil er nicht wußte, wie erdieses anscheinend rohe und undankbare Benehmen erklärensollte. Seine Lippe zögerte und seine Wange glühte, als ervon der natürlichen Schüchternheit der Frau sprach, diesich ihrer niedrigen Stellung bewußt sep.Und die Er-innerung an Alles, was wir Euch zu danken haben," fügteLeonard bei,überwältigte sie so sehr, daß sie Euren Namen