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12/17 (1853)
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vorderst darauf abgesehen, das Gleichgewicht der Kräfte her-zustellen »nd die Elemente in eine ruhige Harmonie zu brin-gen, welche durch die Prüfungen und Leidenschaften des alten,harten, äußern Lebens so rauh durcheinander gerüttelt wor-den waren.

Norrcys Theorie bestand kürzlich in Folgendem. TieErziehung eines höher stehenden menschlichen Wesens um-faßt nichts Anderes, als die Entwicklung von Ideen indem Individuum zum Besten der Mitgeschöpfe. Zu diesemEnde muß die Aufmerksamkeit gerichtet seyn — erstlich aufden Werth der gesammelten Ideen, zweitens auf ihre Rege-lung , und drittens auf ihren Ausdruck. Für das erstcre istFleiß, fürs zweite Schule und fürs dritte Kunst erforderlich.Der erste umfaßt rein intellektuelles Wissen, sammle manes aus der Beobachtung oder aus dem Gedächtniß, ausBüchern oder von den Menschen, aus dem Aristoteles, oderaus Fleetstreet. Die zweite verlangt nicht nur intellektuelle,sondern auch sittliche Bildung, die Veredelung der Beweg-gründe , die Regelung seined Gewohnheiten; hierin ist dieMethode nur ein Theil einer göttlichen und harmonischenSymmetrie — eine Vereinigung der Intelligenz mit demGewissen. Hat man durch den ersten Proceß Vorräthe er-rungen und dieselben Kraft des zweiten geordnet und unter-gehörige Leitung gestellt, so wird es die Ausgabe des dritten,sie der Welt in der anziehendsten und eindrucksvollsten Formvorzulcgen. Dies kann durch Handlung eben so gut gesche-hen, als durch Worte; die zweckmäßige Verwendung derMittel aber, der Uebergang der Ideen aus dem Gehirn des