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Vierzehntes Kapitel.
Der Baron schlug die Richtung nach dem Besuchzim-mer 'ein, und Leslie folgte ihm.
„Angenehme junge Leute dies/' sagte der Baron miteinem leichten Hohn, indem er sich in einen Lehnstuhl warfund das Feuer schürte. „Und durchaus nicht stolz: aber frei-lich, sie stehen — in großer Obligation gegen mich. Ja,»sieschuloen mir sehr viel. Apropos, ich hatte eine lange Rück-sprache mit Frank Hageldean — feiner junger Mann —merkwürdige Capacität für Geschäftssachen. Ich kann seineAngelegenheiten in Ordnung bringen. Eine Anfrage aufder Testamentsregtstratur hat mich überzeugt, daß ich vonEuch ganz richtig belehrt wurde. Das Castno-Gut mußan Frank übergehen. Er wird das Lehen einfach haben,und kann ganz frei über die Nachfolge verfügen. In dieserBeziehung liegt also unserem Uebereinkoinmen kein Hinder-niß in dem Weg."
„Aber ich sagte Euch auch, daß Frank Bedenken trägt,auf den Fall von seines Vaters Ableben hin Geld zu borgen."
„Ja, ich erinnere mich. Kindliche Liebe! Bei Geld-angelegenheiten nehme ich dies nie in Rechnung. Solchekleine Bedenklichkeiten sind wohl sehr ehrenhaft für diemenschliche Natur, verschwinden aber bald vor der Aussichtauf das Kings Bcnch. Und außerdem ist, wie Ihr so weis-ich bemerkt habt, unser gescheidter junger Freund in Ma-dame di Negra verliebt."
»Hat er Euch davon gesagt?"