Druckschrift 
12/17 (1853)
Entstehung
Seite
1195
Einzelbild herunterladen
 

11S3

Wahres an der Sache, so müßte ich auch davon erfahrenhaben."

Ich bin vollkommen mit Euren Gnaden einverstanden diesem Gerüchte kann keine Wahrheit zu Grunde liegen.Möglich, daß ein Engländer, welcher von der wahrschein-liche» Begnadigung des Flüchtlings hörte, auf eine Erbingerechnet und die falsche Kume in Umlauf gesetzt hat, umandere Bewerber abznhalten. Wenn er nun in seiner Wer-bung glücklich ist, so dürfte er Eurer Ansicht nach wohl eineBraut ohne Erbe gewinnen?"

Kein Zweifel daran. Wie die Sache auch einge-leitet werden möchte, jedenfalls kann ich mir nicht denken,daß man ihm das Vermögen zugestehen wird, obschon manvielleicht seinen Kindern die Anwartschaft darauf beläßt. Esist übrigens eine so große Seltenheit, wenn eine italieni-sche Jungfrau von großem Namen einen Ausländer heira-thet, daß wir diesen Gedanken mit einem Lächeln über daslange Gesicht des möglichen Glücksjägers abfertigen können.Helf' ihm der Himmel, wenn er in Wirklichkeit vorhan-den ist!"

Amen!" echoete Randal andächtig.

Ich höre, daß Peschiera's Schwester nach Englandzurückgekehrt ist. Kennt Ihr sie auch?"

Ein wenig."

Mein thenrer Mr. LeSlie, entschuldigt mich, wennich mir eine Freiheit nehme, die durch unsere Bekanntschaftkeine Berechtigung hat. Gegen die Dame sage ich nichts;denn ich habe im Gegentheil Manches von ihr gehört, was