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diesen Blick; denn obschon sie im Zimmer blieb, setzte sie.»sich doch in weiter Entfernung nieder und nahm ein Buch ans.
Es war rührend anznsehen, wie der ernste Geschäfts-mann sich Mühe gab, de» Geist dieses ruhigen scheuen Mäd-chens zu prüfen, und wer ihm zugehört hätte, würde Wohlbegriffen haben, wie es kam, daß er einen so großen gesell-schaftlichen Einfluß besaß, und wie gut er im Laufe seinesLebens zu einer oder der andern Zeit gelernt hatte, mitden Frauen umzugchen.
Er redete zuerst von Harley L'Estrange — sprach vonihm mit Takt und Zartgefühl, Helen antwortete Anfangsnur cinsylbig, ging aber allmälig in einen Ton dankbarerund offener Anhänglichkeit über, Audleys Stirne beschat-tete sich. Er sprach dann von Italien, und obgleich Nie-mand weniger von einem Dichter in seinem Wesen hatte,wußte er doch mit der Gewandtheit eines erfahrenen Welt-mannes, der daran gewöhnt war, die Eigenthümlichkeitender verschiedenartigsten Charaktere ausznholen, Gegenständeauf die Bahn zu bringen, welche dazu dienten, das Poeti-sche in and'eren Naturen zu wecken. Helens Antworten be-kundeten einen gebildeten Geschmack und einen bezaubern-den weiblichen Geist, verriethen aber zugleich, daß der-selbe gewöhnt war, sein Colorit Anderen zu entnehmenund das Hehre und Schöne zu schätzen, zu verehren, zu be-wundern, jedoch nur mit bescheidenem, demüthigem Sinne.Da war nichts von feuriger Begeisterung, keine Aeußerungvon auffallender Originalität, kein Leuchten einer zünden-den, schöpferischen Kraft. Egerton ging endlich aus Cng-
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