1158
Sir John. Aber entschuldigt mich; ich muß dem Gesand-ten meine Achtung bezeugein"
Nanbal machte sich davon und bemerkte im nächstenZimmer den Gesandten, der sich in einer Ecke mit AudleyEgerton unterhielt. Der erstcre schien sehr ernst, Egertonaber, wie gewöhnlich ruhig und verschlossen zu scyn. DerGraf kam eben an ihnen vorbei und der Gesandte machtegegen ihn eine sehr steife Verbeugung.
Als einige Zeit nachher Randal unten seinen Mantelsuchte, trat ihm unerwartet Audlcy Egerton an die Seite.
„Ah, Leslic,"-sagte der Minister in freundlicheremTone, als er sonst gewöhnt war, „wenn Euch die Nachtluftnicht zu kalt ist, so wollen wir miteinander zu Fuß nachHans gehen. Ich habe den Wagen wcggeschickt."
Diese Herablassung von Seiten des Gönners waretwas so Ungewöhnliches, daß Randal darüber betroffenund von einer schlimmen Ahnung befallen wurde. Als siesich auf der Straße befanden, begann Egerton nach einerPause:
„Mein lieber Mr. Leslie, ich glaubte und hoffte, we-nigstens für Euer anständiges Auskommen gesorgt zu habenund Euch in späterer Zeit eine noch glänzendere Laufbahnaufschließen zu können. Bst! Ich zweifle nicht an EurerDankbarkeit. Laßt mich foitfahrcn. Nach gewissen Ent-scheidungen, zu denen die Negierung sich genöthigt sah,ist die Möglichkeit vorhanden, daß wir im Hause der Ge-meinen geschlagen werden und dann' natürlich unsere Ent-lassung nehmen müssen. Ich sage Euch dies zum Voraus,