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gewinnen konnte, sich mit einem Schwarm hirnverbrannterAbenteurer und träumerischer Professoren in das gleiche ge-brechliche Boot setzen mochte/'
„Professoren!" wiederholte der Graf. „Ich denke,Ihr habt in Eurer Frage auch schon die Antwort — nichtals ob Männer von hoher Geburt so toll wären, wie dieCanaille. Ich bin um so mehr bereit, Eure Neugierde zubefriedigen, da es vielleicht dazu dient. Euch für meineNachforschungen günstig zu stimmen. Ihr müßt nämlichwissen, daß er nicht der geborene Erbe des Ranges war, derihm später zu Theil wurde, da er mit dem Haupte des Hau-ses nur in entfernter Verwandtschaft stand. Er machteStudien auf einer italienischen Universität und zeichnete sichdaselbst ebensosehr durch Gelehrsamkeit, als durch sein ercen-trisches Wesen aus. Dabei brütete er, wie ich glaube, überKinderstnbenmährchen von Freiheit und dergleichen, und dieIdeen der Carhonari erfüllten seinen Geist mit verrücktenAnsichten von der Unabhängigkeit Italiens. Da tratenschnell hintereinander drei Todesfälle ein, und er sah sichin unreifer.Jugend zu einer Stellung und Auszeichnungerhoben, die einen jeden vernünftigen Menschen wohl hättezufrieden stellen können, tzne «liablo! was konnte die Unab-hängigkeit Italiens für ihn thun? Er und ich, wir beidewaren Vettern und hatten als Knaben mit einander gespielt;später trennten uns die Verhältnisse, bis seine Erhebungzu Rang und Würden uns nothwendig wieder zusammen-führte. Wir wurden gegenseitig die besten Freunde, undIhr könnt Euch denken, wie sehr ich ihn liebte," fuhr der