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12/17 (1853)
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Hat man sich ein Geheimniß entwischen taffen, so ists wiemit dem Oeffnen des Deckels von Pandora's Büchse; manist verrathen und verkauft!"

Warum doch, da uns keine Seele hören kann?" entge-gnete Mrs. Riccabocca beschwichtigend.

Daran ist nur der Zufall Schuld, Ma'am. HabtIhr Euch einmal daran gewöhnt, ein Geheimniß heraus-zuplappern, wenn Niemand, da ist, wie ums Himmelswillenwerdet Ihr widerstehen können, wenn Euch die angenehmeAufregung lockt, es der ganzen Welt mitzntheilen? O Eitel-keit Eitelkeit des Weibes! Welche Frau hätte je denLockungen des Ranges widerstehen können!"

Der Doktor fuhr noch eine Viertelstunde fort, das zarteGeschlecht zu verunglimpfen, und ließ sich endlich nur nachvielem Widerstreben durch Mrs. Niccabocra's wiederholteund thränenvolle Betheuerungen beruhigen, daß sie künftig-hin nicht einmal sich selbst zustüstern wolle, ihr Gatte habeje einen andern Rang besessen als den eines Doktors. Mitzweifelndem Kopfschütlcln nahm Riccabocca wieder auf

Ich habe nichts mehr zu schaffen mit Pomp und An-spruchsfülle. Zudem ist der junge Manu ein Gentleman vonGeburt, scheint sich in gute» Umständen zu befinden, besitztThätigkeit und einen geheimen Ehrgeiz, ist mitL'Estrange'svertrautestem Freund verwandt und scheint Mokanten zu-gethan zu scyn. Ich glaube nicht, daß wir besser fahrenkönnten. Wenn außerdem Peschiera fürchtet, ich möchtemeinem Vaterland wicdergegeben werden, und ich erfahredurch diesen jungen Mann die Wege, wie ich es einzuleiten