Druckschrift 
4 (1836)
Entstehung
Seite
126
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irs

Gewaltthätigbeit der Neuerung unsre ehrwürdigenFolianten von ihren Brettern. Die Wuth nachwohlfeilen Aufgaben erstrekt sich nicht bloS auf diePfennig-Blätter; HauSbibliothrken aller Art wurdengegründet, di« mit der anlokkenden Erklärung allesNüzllche zu lehren versehen, in Tuch gebunden undum die Summe von fünf Schillingen (z fl.) monat-lich zu habea sind. Herrliche Erfindungen, die,nachdem sie unS die unbeschränkte Ingeniosität derKompilation gezeigt, endlich nur als Opfer ihrereigenen Menge fielen, »ad sich unter den Leimender Original-Quartbändc begruben, auf die sie mitso vielem Glük angesiürmt waren.

Wohlfeile Bücher sind an sich etwas TreflicheS.WaS immer daS lesende Publikum vergrößert, dientuothwendig zur Ausgleichung der bereits in derWelt vorhandenen Kentnisse, aber der Prozeßdurch welchen die Bildung mehr inS Gleiche ge-bracht wird, ist nicht eben der, durch welchen dieBildung erhöht wird. Wohlfeile Ausgaben ansich reichen zur Verbreitung deS Wissens, abernicht zu dessen Erhöhung hia. Der Schullehrersorgt für die Ausgleichung der Keutnlffe, indem erDaS, waS er besizt, Andern mittheilt, und kanneben ans diesem Grund der Vergrößerung seineseigenen BorrathS nur geringe Zeit widmen.

Gestatten Eie mir Dies durch eine Anekdote,die unsrem Freund, Or. begegnete, anschau-licher zu machen. Sie wissen daß derselbe ein Manu