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alt irgend Jemand repriisentirt und das Interessedas sich gewöhnlich an erfundene Gegenstände ge-knüpft hatte, wandte sich nunmehr der Wirklich-keit zu.
Jndeß hatte die mehr als natürliche Abgeneigt-heit gegen Poesie, welche nach Byrons Tod eintrat,die Lust an Dichtungen in Prosa verstärkt; die Auf-regung der Fantasie, verwöhnt durch die melodra-matischen Erzählungen, die man in Versen zu lesenso große Begierde gehabt, verlangte noch Nahrung,selbst als die Verse ausser Mode gekommen waren.Die neue, von Walter Scott begonnen« Laufbahntrug ihrerseits ebenfalls dazu bei, beim größer»Haufen eine Dichtnngsart in Ansehn zu bringen, diebei den Gebildeten keiner künstlichen Mittel zum An-sehn brauchte, denn welche noch neue Würde kvntein den Augen der Leztern einem Literaturzweig gege-ben werden, den bereits Cervantes, Fielding, Le Sage,Voltaire und Fenelon dem Epos sehr nahe gerükthatten? Doch war es nicht, wie in früherer Zeit,blos der große Roman, den man in den gebildeternCirkeln las, sondern Romane jeder Art. Ungleichder Poesie in gebundener Rede gab schon der bloseName einen Anreiz. In diesen Werken, selbst inden leichtesten und ganz ephemerischen, drükte sichetwas von dem moralische» Karakter der Zeit ab.Di« Romane aus dem höhern Leben beleuchteten sehrtief gewurzelte Empfindungen, die keine gewöhnlicheRevolution erregten. In dem Vrrhältniß, worin