Druckschrift 
4 (1836)
Entstehung
Seite
114
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an die Natur zu fesseln vermochte, aus deren Lebens-bereich dieselben von seinen Nachahmern gänzlichgerükt werden. Auch sie machen sich mit Halbgöt-tern und Phantomen dem schönen Unsichtbarender Schöpfung zu thun; aber sie vergessen dieKette, mit welcher der Jupiter ihres Glaubens dasHöchste mit dem Tiefsten in einer unauflöslichenGliederung verknüpft hat, die selbst den oberstenHimmel an den Schoß unsrer gemeinen Erde bindet.

So war denn meiner Ansicht nach für unsereZeit (obwol «s für die Nachwelt, wenn einst wahreGläubig« an die Stelle der falschen Jünger tretensollten, anders sein kann) Shelleys Einfluß sowolin moralischer als poetischer Hinsicht bei Weitemnicht so reinigend und wvhlthätig, als derjenigeWordsworths. Beide sind Männer von einer rei-nern, vielleicht einer höher» Geistessphäre als Byronoder Scott, und wenn sie sich der gewöhnlicher»Empfindungen nicht mit derselben Meisterschaft zubemächtigen vermögen nnd im Umfang ihrer Herr-schaft viel beschränkter sind, als ihre Nrbenbulerum die Krone des Gesangs, so haben sie dagegenviel geistigere Gegenstände bewältigt und sind dieGründer einer tiefer» und edler» Epoche der Welt-ansicht.

Und so scheint es, daß in jedem dieser vier gro-ßen Dichter die Poesie den der Philosophie gebären-den Plaz vertrete» habe.