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Wer zählt die Herzen,
Die still an solchem Abschied brachen oderNach diesem Abschied an der Krankheit, di«
Begrünte Heiinatflure» sich zum AublikAus rauher Tiefe ruft ?
Du »enst Dies Schwäche! Stärke ist es, sag' ich.Die Mutter aller menschlichen Gefühle.
Wer nicht sein Laub liebt, der liebt nichts aufErden!
Umsonst entgegnet ihm Marianna wieder mitscheinbar unwidersprechlicher Folgerichtigkeit:
Gehorch ihm denn; Dein Land treibt Dich hinweg.
Mit plöjlichem Brechen des Herzens antwor-tet er:
Das eben ists: es liegt wie MutterfluchAuf meiner Seele.
Man bemerke auch welch wnnderbvllen Gegensazder Karakter des strengen alten, durch das unnatür-liche System der venelianischen Politik zn Marmorverhärteten Vaters mit dem Sohn bildet: in Beidenist Vaterlandsliebe die herrschende Leidenschaft, alleinwie verschieden entwikkelt:
Der erste Richter i» dem FluchgerichtGegen de» lezten und den einz'ge» Sohn! —
Aber wie schimmert die Heczenspein des Vatersgleichwol durch! Mit welcher Kunst wird das Ge-fühl des Lesers für ihn in Anspruch genommen, undder Abscheu über seine Strenge in Bewunderungseiner Hingebung verwandelt!