Druckschrift 
4 (1836)
Entstehung
Seite
48
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ungemein heftiger Angriff in linem Quart erlyReview auf seinen vertranten Freund gewesen:natürlich daß er als Verfasser einer solche» Arbeitdie Anonymität wünschen muste! Es gibt nur zweiArten von Menschen, für welche die Namenlosigkeitwirklich wünscheuswrrth sein kann: für den perfidenHerrn von Stand, der besorgt von den geschmähtenFreunden aus der Gesellschaft verdrängt zu werden,und für den lügenhaften Spizbuden, der furchtetvon dem Mann, den er mißhandelt hat, Peitschen-hiebe zu bekommen.

Mit einer weitern Betrachtung schliefe ich die-ses Kapitel ab. Ich habe am Anfang desselben aus-gesprochen, der Einfluß der Presse bilde das großeGegengewicht gegen denjenigen der Aristokratie. Esist dies eine alltägliche Behauptung, die jedoch denKeim zu viele» neuen Folgerungen in sich trägt.

Der Einfluß der Presse ist der Einfluß derMeinung: dennoch war bis vor ganz kurzer Zeit,die öffentliche Meinung entschieden aristokratisch;der Stand, an welchen sich die Presse vor allenwendet, ist die Mittelklasse: dennoch hat, wie wirweiter vorne sahen, der Einfluß der Aristokratiegerade unter de» Mittelständen einige seiner festestenWurzeln geschlagen.

Wie also ist die Presse gleichwol das Gegenprin-cip der aristokratischen Macht geworden? Erstenswar diejenige Sphäre der Presse, welche die öffent-liche Meinung erschüft, Meistens antiaristvkratisch