Druckschrift 
4 (1836)
Entstehung
Seite
32
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Was gewann das Publikum bei einem solchenResultat »ngenirtrr Rede durch unsichtbare Zun-gen ? — nichts! Warum aber, verehrtester Herr,(Sie, die den literarischen Karakter so tief studirtUnd die Leiden des Schriftstellers so gut geschilderthaben, können es mir vielleicht sagen) warum mußder Schriftsteller aus allen andern Menschen (die erüberdies zu vergnügen oder zu belehren sucht) aus-gesondert werden, blos um ihn auf die Folterbankzu legen? Ist seine Natur so viel minder empfind-lich und zart als die der U-brig-u, daß eö desfinstersten Scharfsinns bedarf, um ihn zn verlezzen?Oder warum soll ein System erfunden und ermn-thigt werden, blos um ihn mit dem bittersten Grollund der vollendetsten Straflösigkeit zn verfolgen?Warum werden Gelegenheit zur Grvllanslassnngund Straflosigkeit ganz bescheiden als die Haupt-sortheile des Systems angeführt? Warum werdenans dem Tadel, der den Schriftsteller trist, alleHrmniffe und Ziemlichkkltsrrgeln gestrichen, welchedie Strenge der Welt gegenüber ihren sonstigenOpfern mäßigen? Warum soll er allein aus denGrenzen der gewöhnlichen Selbstverthndlgung hin-aus gestoßen, und der Anstand und die Furcht vorden Folgen, welche den Verkehr mit Menschen ab-geschliffen und human machen, Demjenigen verwei-gert werden, dessen Eitelkeit doch nur in dem ver-mehrten Genuß der Gesellschaft, dir ihm ihrengewöhnlichsten Schuz versagt, ja in Förderung der