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Erwähnung nicht werth wäre, würde es nicdr so garoft vorgebracht und entwischte jedesmal wieder ohneden verdienten Spott. Es ist das Argument, daßder Reeenftut vermöge der Anonymität sich unge-straft gewisse Freiheiten gegen den Autor hsranS-nehmsn, daß er spöttisch oder streng sein könne,ohne Gefahr eine Kugel vor den Kopf zu bekommen.Bon weicher Art miiste denn die Kritik sein, welcheeine Heransfodernng des Autors zur Folge hätte? —wir leben nicht in der Zeit, wo man aus leichteBeleidigungen und unbestimte Gründe hin einenZweikampf eingeht. Ein Schriftsteller würde vomeinen Ende des Landes bis zum andern ansgelacht,wenn er Jemanden blos deshalb fodertc, weil Diesersei» Buch getadelt, weil der Tadelnde etwa gesagthätte, Jener habe die Sprachregeln übel inne undsei ein schlechter Poet: wäre der Schriftsteller aberauch Narr genug einen Recensentru blos ans litera-rische Gründe hin herauszufoder», so wäre der Re-censent gewiß kein solcher Narr, um den Kampfanznnehmrn. „Ja," wirft der Kritiker ein, „wennich blos seiaBuch schmähe: aber wie, wen» ich seinePerson schmähe? Sein Werk kann ich mit allerSicherheit tadeln — aber gesezt ich wollte Winkegegen seine,, Karakter fallen lassen?" Recht, »eztverstehen wir einander; das ist allerdings die Frage.Ich wende mich ans Einmal von Ihnen ab, HerrKritikus, und appellirc an das Publikum. Ichfrage, was für ein Vortheil ksmt dabei heraus,