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billigen Uriheil über die Verdienste de« großenMenschendramas, als über die Eigenschaften de«darstellenden Personal« zu gelangen. Lange nachdemdie öffentliche Glimme einhellig über die Maß-regeln entschieden hat, bleibt sie noch ungewiß undgetkeilt über die Karaktere der Menich-ii. Hier-in ist die Presse siete die treue Kroni? der Meinungund das Tagblatt Vorbild der bleibenden Geschichte!
Da die Zeitungen somit da« Organ der ver-schiedenen Meinungen sind, so ist ein großer Ein-fluß der Meinung da« Resultat hievon, sof-rn das-jenige Journal den besten Abgang hat, da« sich andie verbreitetste Klasse wendet; eö d-komt Einflußim Vcihältniß z» seiner Verbreitung und so er-wächst die populärste Meinung endlich zu der grossenMacht.
Hieraus ergibt sich eine wichtige, bisher nichthinlänglich hervo,gehoben« Wahrheit. D e Zeitungrepräsentirt die Meinung: aber Wessen Meinung ? —die Meinung Derienigen, unter welchensie cirknlirt. Wa« folgt daraus? — offenbardaß der Preis der Zeitung einen beträchtlichen Eiu-fluß auf den Ausdrnk der Meinung haben muß, weilder Umfang der Verbreitung st>D nach dem Preisriedien, die stehende Meinung des Blattes aber derMehrzahl seiner Abonnenten gemäß sein wird.
Angenommen e» wäre möglich den Preis einesjeden Tagblaites ans zwei Schillinge täglich zn er-höhen, was würde die Folge sein? — daß ei» großer