Druckschrift 
4 (1836)
Entstehung
Seite
8
Einzelbild herunterladen
 

8

Presse wollen wir die Natnr des Presse-Einflusses be-trachten, und eh wir Zutrit zu den selige» Gei-stern erhalten, die

In Laube» ruhe» auf bemoosten Bänke»,

Wo Silberweüen grüne Auen tränken,

Litoro paeana csoenteiInter ostorstuw laori neoan»

mit geziemender Ehrfurcht die Sibylle sühnen, diedie Selierstimme legt

In schwankes Laub, das jeder Wind bewegt.

Bis jezt habe ich in den verschiedenen Zweigenmeiner Untersuchung den geheimen, durchgreifendenEinfluß der Aristokratie vorfolgt. Nunmehr bin ichdaran, die Natur jener ihr opponirenden Macht zuprüfen, die einzige furchtbare Hemmkette, welche un-sere moralischen Verhältnisse bis jezt der Aristokratieentgegengesezt haben. Hingeworfencr Weise ist schonManches über den Einfluß der Presse gesagt wor-den, aber ich kenne keine Abhandlung über diesenGegenstand, die statt der blosen Deklamation dieeigentliche Ergrüudnng zur Absicht hätte.Von»

I'sIIe-, coinpreixlks, di von» m'eoouter ii

e»t s«to et nous »von» le temps »le oauser." Ichwerde mit Eineinmal ins Herz der Frage dringenund wir wollen, mit Ihrer Erlanbniß, unsere Zeitnicht mit langem Reden über Nebenpnnkte verlieren.

Es ist die Gewohnheit mancher mehr enthusia-stische» als tiefen Menschen die Presse mit unbcding.tem Lob zu überschütten und ihren Einfluß den