klammerte, gefolgt, über den ober« Flur nach ih-res Vaters Zimmer, das auf der entgegengesetztenSeite der Treppe lag. Arams Gemach war amäußersten Ende des Hauses. Bevor sle jedoch Le-sters Thür noch erreichte, wurde der Lärm untenlaut und deutlich — Handgemcng — Stimmen —Flüche — und jetzt der Knall einer Pistole! —im nächsten Augenblick war das ganze Haus ausden Beinen. Lester in seinem Schlafrock, einenDegen in der Hand, die langen grauen Haare nachHinten flatternd, war der Erste, der zum Vorscheinkam; die Dienerschaft, alt und jung, männ-lichen und weiblichen Geschlechtes, drängte sich zu-gleich von allen Seiten her; und in gesammeltemZug, Lester einige Schritte voran, seine Töchter zu-nächst nach ihm, stürzten sich nach dem Zimmer,woher der Lärm gekommen, und es jetzt plötzlichwieder still geworden.
Das Fenster war, augenscheinlich mit Gewalt,geöffnet, ein Werkzeug nach Art eines Keils, dasin dem Bureau stack, worin sich Lesters Geld be-fand, schien dort gelassen worden zu sein, als hätteman Den, welcher es gebrauchen wollte, noch vorAusführung seiner Absicht verscheucht; der einzigeebendige Zeuge stand Aram, völlig angekleidet,mitten in der Stube, eine Pistole in der linken,einen Degen in der rechten Hand; ein entzwei ge-hauener Knittel lag zu seinen Füßen, und wenigeSchritte von ihm, gegen das Fenster zu, deuteten