Druckschrift 
3 (1839)
Entstehung
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selbst scheint mit seiner Schlvermuth verwachsen zusein. Ist sie doch wie eine traurige, aber saniteMusik, welche Thränen in die Angen bringt, Thrä-uen, die wir um die Welt gegen keine fröhlichereWeise vertauschen möchten."

Ja, ich muß gestehen," sagte Ellinvr mit eini-gem Zögern, daß ich mich über Deine Bezauberungnicht mehr wundere; ich kann Dick jetzt nichtmehr wie ehedem schelten; cs ist wirklich etwasin seiner Stimme, seinem Blick, das unwider-stehlich ins Herz dringt, und es gibt Zeiten, womir sein Gefickt, wenigstens was Aug und Stirnanbelangt, schöner, ausdruckvoller erscheint, als ir-gend eines das ich sah. Für Dich mag es zudembesser sein, daß Dein Geliebter nicht mehr in derersten Jugendblüthe steht. Für Deine Natur scheinteben so sehr die Verehrung als die Liebe Bedürfnißzu sein; ich habe beim Gebet oft bemerkt, daß Dubesonders von solchen Stellen hingerissen und überDich selbst hinaus getragen zu werden schienest, dievor andern zur Erhebung zn Gott, znm Gefühleines höheren Wesens rufen."

Ja, meine Liebe," rief Madeline mit Wärmeaus,ich gestehe, daß Engen von allen Menschen,die mir nicht nur im Leben vvrgekommen, sondernvon welchen meine Träume, meine Fantasie je einBild entwarfen. Derjenige ist, den zu lieben undhoch zn schätzen ich am meisten geeignet bin. SeinSchatz von Wissen, aber mehr noch als dieser die