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cheS Wasser vorkommt, ist oft nur ein lügenhafterDunst, der sie ins Verderben locken würde."
Mit diesen Worten war er an's Ende desZimmers gekommen und öffnete eine Thüre, durchwelche ein kleines, mit jenem in Verbindung ste-hendes Gemach sichtbar wurde, das er mit augen-scheinlicher Sorgfalt, und nicht ohne Anmuth zuge-richtet hatte. Jede Art von Geräth, das nachMadelinens Sinn sein mochte, hatte er aus derbenachbarten Stadt herbeischaffen lassen. Einigevon den leichteren, mehr unterhaltenden Werkenaus seiner Büchersammlung, standen auf vorspriu-gcnde Bretter gereiht, und darüber Vasen zu Blu-men. Das Fenster ging nach einem kleinen, un-längst zu einem Gärtchen umgebrochenen Gelände,das jetzt eben mit vielfachen Wegen durchzogt»und reichlich mit perennircnden Staudengewächsenbepflanzt worden war.
Es lag ein solcher Gegensatz in diesem Gemachmit dem anstoßenden Zimmer, es sprach sich in sei-ner Verzierung, seiner ganzen Anordnung etwasso Helles, Heiteres, ja Lustiges ans, daß Lestereinen Nus der freudigsten Ueberraschung ausstieß.Und wirklich schien eS ihm rührend, daß dieserstrenge, in Gedanken vertiefte Gelehrte, der dengewöhnlichen Verhältnissen des Lebens so wenigBeachtung schenkte, diese feine, zarte Aufmerk-samkeit an Tag gelegt hatte. Bei einem Anderenwäre so etwas Nichts gewesen, aber an Arain