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Herbst bezeichnen. Die Natnr schien unstät undzum Wechsel geneigt; in der Atmosphäre warenjene Anzeichen, welche den Kundigsten in Zweifellassen, ob sich der nächste Morgen unter Sturmoder Sonnenschein erheben werde. Es ist um dieseZeit, als ob der Einfluß des Himmels die Färbungseines gehcimnißvvllen Unbestands dem thierischenLeben mittheilte. Die Vogel verlassen ihre Som-merwohnungen ; eine unerklärliche Unruhe gehtdurch die ganze veruunftlose Schöpfung; selbstMenschen haben sich in dieser haltungslvsen Jah-reszeit mehr als in andern von der Einwirkung undden Zuflüsterungen dunkler Seelenkräfte beunruhigtgeglaubt. Und jedes Geschöpf, das im Strom desallgemeinen Lebens schwimmt, fühlt ans der nach-kräuselnden Oberfläche den mächtigen, großartigenWechsel, der in der Tiefe vorgeht.
Aram hatte das Thal beinah durchwandertund an der Grenze des Flachlandes, das sich vorihm aufthat, ward eben seine Wohnung sichtbar,als der Fremde unter den Bäumen rechter Handhervortrat, und plötzlich vor dem Gelehrten stand.«Ich Hab hier auf Dich gepaßt, Aramsagte er,«statt Dich zu der bestimmten Zeit in DeinemHaus aufzusuchen; denn gewisse besondere Gründemachen räthlich, daß ich mich viel möglichst unterden Eulen aufhalte, und es war daher, wennnicht behaglicher, doch sicherer, hier unterm Farn-