Druckschrift 
3 (1839)
Entstehung
Seite
73
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porals vorgestern so große Besorgnisse eingejagthatte, und über deren Besteigung man, war er nichtgewesen, das Mittagessen versäumt hätte. DasPaar war jetzt kaum noch eine kleine halbe Stundevon dem Städtchen entfernt, die ganze Straße vonbesagtem Hügel eingenommen, und diese selbst schienim Gegensatz von den sanften Abhängen heutigerZeit gerade am steilsten Theil durchgeführt zu sein.Lose Steine und tiefe Einschnitte vermehrten dieSchwierigkeit des Hinabkommcns, und in langsa-mem Schritt und mit angezogenem Zügel setztenunsere beiden Wanderer ihre Reise fort. Links vonder Straße zog eine dichte, hohe Hecke hin; rechtssenkte sich eine wilde, dürre, unfruchtbare Haidehinab, über welche man die Thurmspitzcn und Ka-mine der Stadt, wo der Korporal in Gedankenschon am Abendessen saß, undeutlich herauf schim-mern sah. Plötzlich jedoch wurde dieser edle Rit-ter durch ein sehr unsanftes Straucheln seines hart-mäuligen ramsnasigin Pferdes wieder an seinenächste Umgebung erinnert. Um ein Haar wäredas Thier gestürzt, und derKorporal um ein Haarunten gelegen.

Verdammt," sagte er, indem er langsam seinesteilrcchte Stellung wieder gewann.Und der Wegnach Lonnon war so eben wie 'ne Kegelbahn!"

Ehe dieser Schmerzensruf ganz aus seinemMund, fuhr von der Hecke her eine Kugel pfei-fend an ihm vorüber. Sie war seinem Ohr so nah