Druckschrift 
3 (1839)
Entstehung
Seite
69
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Nun des Obersts Liebste hatte 'n Teufelvoll Komediens, und sie strich da 'neu Auftrittdort 'neu Spaß hier 'ne Zeit, dort was Empfind-samliches an und der Oberst saß daneben mit'nein großen Buch weiß Papier schnitts herausund pappts ins Buch. Uff, der Oberst machte derStadt großes Pläsir."

So; und er sah also viele Autoren bei sich;gefielen die Euch nicht?"

Hm, find so verdammt hinter 'nander her,zanken, zucken, zerren, schnappen, schreien, kratzen.Kein Brauch für 'neu Mann von Welt: 'n Mannvon Welt hadert nie. Dann bilden sich auch dieseKreaturens ein, man vergesse, daß ihr Vater 'nPfarr gewesen, denken immer mehr an ihre Fami-lie, als an ih>? Geschriebsel, und kriegen's in'rNoth kein Geld, so blähen sie 's Fell auf undschreien: nicht behandelt wie 'n Mann von Stand,bei Gott! Bei all Dem Habens 'ne gute Seite ansich, wenn man sie zu traktiren versteht uff, istaber Katzenfreundschaft, heut die Pfote, morgen dieKlaue. Und dann heirathen sie immer jurg, die ar-men Teufel, und haben 'n Haus voll Kinder undleben vom Ruhm und Vermögen, die sie einst be-kommen werden. Bei meinem Augapfel! unterallen lebendigen Seelen verlassen Die sich am mei-sten auf Hoffnung!"

Was Ihr doch ein Beobachter seid, Bunting!