Druckschrift 
3 (1839)
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trogen wird, ist also die angenehmste Art, seineZeit in der Stadt zuzubringcn, Bnnting?"

Uff! und dazu auch selbst zu betrügen!" er-wiederte der Korporal,denn sehen Sie, Herr,'s gibt zwei Wege im Leben: betrügen und betro-gen werden. 'S ist anfangs 'n Plästr für 'ne kurzeZeit betrogen z' werden, wie die Junkers, undwie's Ihnen auch gehen wird, Euer Edeln; abersolch 'n Plästr dauert nicht lang; das anderedauert 's ganze Leben fort. Darf sagen, EuerEdeln haben wohl oft gehört, wie reiche Herren zuihren Söhnen sagen:Du mußt, deines eigenenBesten halber, was zu thun kriegen, mein Junge,'n Stand wählen, magst du auch noch so reichsein."" Sehr wohl, Euer Edeln, und was istdamit gemeint? 's ist gemeint, der Jung müssestatt nichts zu thun und betrogen z' werden,g'schäftig zu sein und betrügen uff!"

Muß denn ein Mann, der einen Stand er-wählt, nothwendig betrügen?"

Buff! können Euer Edeln noch fragen? Be-trügt nicht der Advokat? betrügt nicht der Doktor?betrügt nicht der Pfarrer mehr als Einer, und Dasist der Grund, weshalb sie sich so viel für ihreProfession intresstren Schwernoth!"

Aber der Soldat? Ihr sagt nichts von dem."

Ach der Soldat," eutgegnete mit Würde derKorporal,der gemeine Soldat, der armeTeufel, wird blos betrogen; bringt ers aber so