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trogen wird, ist also die angenehmste Art, seineZeit in der Stadt zuzubringcn, Bnnting?"
„Uff! und dazu auch selbst zu betrügen!" er-wiederte der Korporal, „denn sehen Sie, Herr,'s gibt zwei Wege im Leben: betrügen und betro-gen werden. 'S ist anfangs 'n Plästr für 'ne kurzeZeit betrogen z' werden, wie die Junkers, undwie's Ihnen auch gehen wird, Euer Edeln; abersolch 'n Plästr dauert nicht lang; — das anderedauert 's ganze Leben fort. Darf sagen, EuerEdeln haben wohl oft gehört, wie reiche Herren zuihren Söhnen sagen: „„Du mußt, deines eigenenBesten halber, was zu thun kriegen, mein Junge,'n Stand wählen, magst du auch noch so reichsein."" — Sehr wohl, Euer Edeln, und was istdamit gemeint? 's ist gemeint, der Jung müssestatt nichts zu thun und betrogen z' werden,g'schäftig zu sein und betrügen — uff!"
„Muß denn ein Mann, der einen Stand er-wählt, nothwendig betrügen?"
„Buff! können Euer Edeln noch fragen? Be-trügt nicht der Advokat? betrügt nicht der Doktor?betrügt nicht der Pfarrer mehr als Einer, und Dasist der Grund, weshalb sie sich so viel für ihreProfession intresstren — Schwernoth!"
„Aber der Soldat? Ihr sagt nichts von dem."
„Ach der Soldat," eutgegnete mit Würde derKorporal, „der gemeine Soldat, der armeTeufel, wird blos betrogen; bringt ers aber so