Druckschrift 
3 (1839)
Entstehung
Seite
58
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die er beide zur Zügelung seines hartmäuligen Thiersgebrauchte, traten besonders merksam hervor, dennder Korporal hatte die Gewohnheit, sobald er auseinen abgelegenen Strich Wegs kam, ein Paarsorgfältig weiß gehaltener Lederhandschuhe einewundersame Aufstutznng seiner Erscheinung, wenner durch eine Stadt ritt mit Bedacht auszuzie-hcn und klüglich in die Tasche zu stecken. Unsäg-lich straff lagen die gelben bocklcdernen Beinkleideran; die Strümpfe bestanden aus grauer Wolle,und ein Paar Schnürstiefeln, welche bis zum An-fang einer bergmäßigen Wade reichten, jedem wei-teren Hinaufdehnen aber völlige Unmöglichkeit ent-gegensetzten, vollendeten seinen Anzug.

Stellt euch diese Figur mit mühevoller, unver-änderlicher Perpendiknlaritat auf einem halbge-bauschten Sattel vor, der mit einem gewaltigenPaar vollgestopften Taschen und mit Holstern ge-schmückt ist, worin die Läufe von zwei UngeheuernPistolen sich bergen; das Pferd sein eigensinnigesGebiß vorwärts streckend und den Zügel so straffwie eine Bogensenne anziehend, die Ohren damischzurückgclegt, als ob es gleich dem Korporal überdie Reise nach Yorkshire trauerte, und den langen,dicken Schweif nicht in einer hübschen, wvhlgezo-genen Schwingung tragend, sondern schafmäßigbaumeln lassend, als wollt es seine Hinteren Theilemindestens besser bedecken, als sein Herr!

Und nunmehr, Leser, ist es nicht unser Fehler,