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„Mein Herr, es freut mich, Sie zu sehen!Wie befindet sich Ihr würdiger Oheim? Ich wünschtenur, er wäre mitgekommen — natürlich speisenSie mit mir. Thomas, sage der Köchin, daß sienoch eine Zunge und ein junges Huhn zum Rin-derbraten thut. — Nein — junger Herr, ich nehmekeine Entschuldigung au; fitzen Sie, fitzen Sie.Da, etwas näher an's Fenster; finden Sie nichtauch, daß es entsetzlich schwül ist? Kein Lüftchenregt sich. Das Haus ist so eingeengt; finden Siees nicht auch? ja, ja, ich sehe, Sie können kaumzu Athem kommen."
„Berehrtester Herr, Sie irren; eher scheintes mir etwas kalt zu sein, und in meinem LebenHab ich keine so luftige Wohnung gesehen, wie dieIhrige."
„Dazu möcht ich ste gerne machen, aber ichkomm nicht zum Ziel. Hätten Sie gesehen, wasste war, als ich fie kaufte! Hier ein Garten, lie-ber Herr: dort ein Buschhvlz; eine Wildniß, weißGott! nach hinten zu, und eine Reihe Kastanien-bäume nach vorne! Sie können sich die Folgen den-ken, lieber Herr: nicht lang war ich hier gewesen,keine zwei Jahre, so war meine Gesundheit weg,Herr, weg! das verdammte vegetabilische Lebenhatte ste mir ausgesogen. Die Bäume hielten mirdie Luft ab, ich erstickte beinah, ohne daß ich An-fangs auf die wahre Ursache verfiel. Endlich aber,freilich erst, nachdem ich fünf volle Jahre elendig-