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Doch dürft' ich wohl bei dem Gedanken weilen?Mußt' ich im Dunkeln nicht und heimlich zuDem Lager meines Säuglings schleichen, wie wennIch Missctha'tcrin gewesen war',
Die Schrecken fühlt vor ihrem cig'ncn Schatten?Mit jenem Sohn verwoben sich mir nichtDie stolze» süßen Freuden einer Mutter.Qualaugcdcnkcn, Schmach und Furcht und AngstBewegten mich, als lebt' und bebt' ich zwischenVerbrechen und Entdeckung. Ach, nnd doch —
Doch liebt' ich Dich —
Norman.
Ich wußt's — o Gott, ich wußt' eS!Ladp Arundcl.
Ich liebte Dich, bis mir ein zweiter Sohn ward,Ein Sohn, dir mir in trüber, düst'rcr WeltAls Himmclstrost gegeben zu scpn schien.
Bedenk nur wie Du fremd mir worden, wie DuEntfernt warst — wie an fremde Liebe DuDich lehnen mußtest; wie der andre SohnMir immer nah war — mir am Herzen ruhte, —Im Arm mir schlief — wie über ihm, dem Schatz,Der mich erquickt', ich ftcudigschmerzlich weinte —Wie er um Leben, Nahrung nnd Gesundheit,
Um Lieb' und ach! um Alles an mir hing.
Er Alles mir und ich ihm wieder Alles —
Mutter und Sohn, und Sohn und Mutter!