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Der See-Capitän, oder: Das Recht der Erstgeburt : Ein Drama in fünf Akten
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Norman.

Knic't nicht, Mnttcr, knie't nicht!

Mir kommt cS zu —

Lady Arundcl.

O hör' mich! Zugcgcbcn,Du scyst mein Sohn, scyst jenes UnglückspfandHöchst traur'gcn Ehbnnd's — zugegeben, daß ich.Den Kindcrjahrcn kaum entschlüpft, mein HerzVerirren ließ, und untreu ward der Pflicht, dieDer Hochgcbornc der VergangenheitSo wie der Zukunft schuldig ist — Scy's zugcgcbcn,Daß so ein Bund sich schloß, der, ward' er kund,

Als einen Mörder meinen Vater darstcllt',

Und Schand' auf deiner Mnttcr Namen würfe,

Daß faul mein Blut würd' in des Pöbels Augen,Und Schmach das Herz mir in dcr Brnst zerfräße:-Dies Alles zugcgcbcn — Sohn, mein Sohn!Könnt'st für das Leben, welches ich Dir gab,

Du mehr denn Tod mir — cw'ge Schande geben ?Sprich's aus!

Norman.

Ich kann nicht sprechen. O, fahrt fort!Lady Arundcl.

Der Himmel scy mir Zeuge, wie ich reuevollUnd widerstrebend mich der Drohung fügte,

Und meines strengen Vaters Willen folgte.

Als falschen Munds ich zweiten Trcuschwur that!

Ja, ich war Mutter — einen Sohn hatt' ich!