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2 (1838) Immanuel Kant's Kritik der reinen Vernunft
Entstehung
Seite
297
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2. Äoschn. Non den transscendcntalen Ideen.

siiii schwankender Gebrauch daher auch ocn Verlust des Begriffs-Mnach sich ziehen muß, und zwar eines Begriffs, der, weil erk M Lcmunst gar sehr beschäftigt, ohne großen Nachtheil aller trans-! Miidentalen Bcurtheilung nicht entbehrt werden kann. Das Wort/absolut wird jetzt öfters gebraucht, um blos anzuzcigcn, daß etwastWm einer Sache an sich selbst betrachtet und also in nerlich gelte.lMiii dieser Bedeutung würde ab so lut möglich das bedeuten, was^ »aiisich selbst (intoniw) möglich ist, welches in der That das Wc-r iiigste ist, was man von einem Gegenstände sagen kann. Dagegens Mrd cs auch bisweilen gebraucht, um anzuzcigcn, daß etwas in^Waller Beziehung (uneingeschränkt) gültig ist, (z. B. die absolutei »Herrschaft,) und absolut möglich würde in dieser Bedeutung- Mchc»ige bedeuten, was in aller Absicht in aller Beziehung»möglich ist, welches wiederum das Meiste ist, was ich über die»Möglichkeit eines Dinges sagen kann. Nun treffen zwar diese Be-Hduitungen mannigmal zusammen. So ist z. E. was innerlich unmög-»ich ist, auch in aller Beziehung, mithin absolut unmöglich. Aber^ Iiii den meisten Fällen sind sie unendlich weit auseinander, und ich' ! »kann aus keine Weise schließen, daß, weil etwas an sich selbst möglich ist,darum auch in aller Beziehung, mithin absolut-möglich sei. Jam der absoluten Nothwendigkeit werde ich in der Folge zeigen,daß sie kcineswcges in allen Fällen von der inneren abhänge und alsosinit dieser nicht als gleichbedeutend angesehen werden müsse. Dessen!Gegcnthcil innerlich unmöglich ist, dessen Gcgenthcil ist freilich auchin aller Absicht unmöglich, mithin ist es selbst absolut nothwendig;aber ich kann nicht umgekehrt schließen: was absolut nothwendig ist,dessen Gegcnthcil sei innerlich unmöglich, d. i. die absoluteNothwendigkeit der Dinge sei eine innere Nothwendigkeit; denndiese innere Nothwendigkeit ist in gewissen Fällen ein ganz leererAusdruck, mit welchem wir nicht den mindesten Begriff verbindenkönnen; dagegen der von der Nothwendigkeit eines Dinges in allerBeziehung (auf alles Mögliche) ganz besondere Bestimmungen beistch führt. Weil nun der Verlust eines Begriffs von großer An-wendung in der speculativen Weltweisheit dem Philosophen niemals