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2 (1838) Immanuel Kant's Kritik der reinen Vernunft
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Von der Amphibolie der Neflcxionsbegriffe.

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cinm Gegenstand bestimmen;) wovon also völlig unbekannt ist, ob'ls in uns oder auch außer uns anzutrcffen sei, ob es mit der Sinn-jchkeit zugleich aufgehoben werden, oder wenn wir jene wegnchmen,elb übrig bleiben würde. Wollen wir dieses Object NoumcnonMM, darum, weil die Vorstellung von ihm nicht sinnlich ist, sodieses uns frei. Da wir aber keine von unseren Verstandes-,griffen darauf anwenden können, so bleibt diese Vorstellung doch fürA- leer und dient zu nichts, als die Grenzen unserer sinnlichen Erkcnnt-H zu bezeichnen und einen Raum übrig zu lassen, den wir weder durchegliche Erfahrung, noch durch den reinen Verstand ausfüllen können.

Die Kritik des reinen Verstandes erlaubt es also nicht, sich einailv Feld von Gegenständen, außer denen, die ihm als Erschei-m Vorkommen können, zu schaffen und in intclligible Welten,M nicht einmal in ihren Begriff auszuschweifcn. Der Fehler,'Her hiezu auf die allerschcinbarste Art verleitet und allerdingsnlschuldigt, obgleich nicht gerechtfertigt werden kann, liegt darin,W der Gebrauch des Verstandes wider seine Bestimmung trans-lliidmtal gemacht, und die Gegenstände, d. i. mögliche Anschauungen'ich nach Begriffen, nicht aber Begriffe sich nach möglichen An-chammgen, (als auf denen allein ihre objective Gültigkeit beruht,)ichten müssen. Die Ursache hievon aber ist wiederum, daß dieÄMccption, und mit ihr das Denken vor aller möglichen bestimmtenAnordnung der Vorstellungen vorhergeht. Wir denken also Etwasüberhaupt und bestimmen es einerseits sinnlich, allein unterscheidendoch den allgemeinen und in abstracto vorgestelltcn Gegenstand vonirscr Art ihn anzuschauen; da bleibt uns nun eine Art, ihn blosdurch Denken zu bestimmen, übrig, welche zwar eine blosc logische,Ivrm ohne Inhalt ist, uns aber dennoch eine Art zu sein scheint,.wie das Object an sich existirc (IXoumenon) , ohne auf die An-schauung zu sehen, welche auf unsere Sinne eingeschränkt ist.

Ehe wir die transscendcntale Analytik verlassen, müssen wirwch etwas hinzufügen, was, obgleich an sich von nicht sonderlicherErheblichkeit, dennoch zur Vollständigkeit des Systems erforderlich

Kant s. W. I!.

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